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Saturday, July 15, 2006

Beeindruckender Besuch aus Israel

Für die Schülerinnen und Schüler aller 8. und einer 7. Klasse waren es bewegende und beeindruckende Momente: Zu Besuch in Deutschland und zum ersten Mal nach 60 Jahren am Ort seines Martyriums in Vechelde berichtete Herr Kaufman aus seinem Leben.
Als slowakischer Jude kam Herr Kaufman nach einer unvorstellbar grausamen Odyssee, die ihn auch das KZ Auschwitz-Birkenau hat überleben lassen und nach einem Aufenthalt in Braunschweig im Konzentrationslager Schillstraße nach Vechelde. Dort gab es in der Spinnerstraße, in der lange stillgelegten Jutefabrik, eine Unterabteilung des Konzentrationslagers Neuengamme. In Vechelde ließ die Firma Büssing NAG Achesn für Militärfahrzeuge von KZ-Häftlingen produzieren. Herr Kaufman war einer dieser Häftlinge.
Das Vechelder Lager wurde für etwa 400 Häftlinge eingerichtet. Über die Verhältnisse in Vechelde berichtete der ehemalige Revisor der Firma, Ernst Kunkel, 1945 in einer Anzeige an den Generalstaatswalt: Es habe unter den Häftlingen viele Opfer gegeben durch...

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